Warum du im Oktober öfter frierst – und was du sofort ändern kannst

Es ist Oktober. Die Temperaturen sinken, aber noch ist kein richtiger Winter in Sicht. Und trotzdem fröstelt es dich ständig? Dieses Gefühl, dass du häufiger frierst als noch vor ein paar Wochen, ist kein Zufall – und hat überraschende Gründe. Noch spannender: Es gibt einfache Wege, wie du sofort gegensteuern kannst.

Warum du im Oktober besonders kälteempfindlich bist

Die Kälte im Oktober fühlt sich oft kälter an, als sie tatsächlich ist. Das liegt vor allem an der sogenannten Temperaturwahrnehmung.

  • Dein Körper ist noch auf Sommer eingestellt: Nach Monaten voller Wärme fällt es dem Organismus schwer, sich schnell an kühlere Temperaturen zu gewöhnen.
  • Weniger Sonnenlicht bedeutet weniger Energie: Die Tage werden kürzer. Weniger Licht kann den Hormonhaushalt und die Körpertemperatur beeinflussen.
  • Heizung noch nicht im Dauerbetrieb: Viele zögern, die Heizung hochzudrehen. Das Zuhause bleibt kühler – du frierst schneller.

All das sorgt dafür, dass der Oktober eine Art Schockmoment für deinen Körper ist. Er merkt: Der Sommer ist vorbei, aber der Wintermodus ist noch nicht aktiviert.

Was du sofort dagegen tun kannst

Die gute Nachricht: Du musst das Frieren nicht einfach hinnehmen. Es gibt praktische Maßnahmen, die schnell helfen – und deinen Alltag angenehmer machen.

1. Bewegung – der Turbo für deine innere Heizung

Schon ein 10- bis 15-minütiger Spaziergang kurbelt die Durchblutung an und hilft deinem Körper, sich selbst besser zu wärmen. Auch kleine Übungen am Morgen, wie Kniebeugen oder Dehnen, bringen den Kreislauf in Schwung.

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2. Wärmende Lebensmittel in den Alltag einbauen

Im Oktober braucht dein Körper energiegebende und wärmende Nahrung. Besonders gut sind:

  • Ingwertee: regt die Durchblutung an und wärmt von innen
  • Haferflocken mit Zimt: liefern komplexe Kohlenhydrate und bringen den Stoffwechsel in Gang
  • Eintöpfe mit Linsen oder Kürbis: sättigend, nahrhaft und wärmend

3. Die Kleidung richtig anpassen – jetzt ist Zwiebelzeit

Oft ist nicht die Außentemperatur das Problem, sondern dass du falsch gekleidet bist. Drei einfache Schichten helfen dir, die Wärme besser zu halten:

  • Basisschicht: Eng anliegendes Shirt aus Merinowolle oder Funktionsmaterial
  • Mittel-Schicht: Wärmender Pullover oder Fleece
  • Außenschicht: Wind- und wasserabweisende Jacke

Wichtig sind auch wärmende Socken und Mützen. Denn über den Kopf und die Füße verlierst du besonders viel Wärme.

Der unterschätzte Einfluss von Schlaf und Stress

Auch dein Lebensstil hat Einfluss darauf, wie stark du frierst. Menschen mit wenig Schlaf oder hohem Stresslevel haben oft eine schlechtere Thermoregulation. Der Körper ist zu sehr mit anderen Aufgaben beschäftigt und spart bei der Wärmeerzeugung.

  • 7–8 Stunden Schlaf helfen dem Körper, sich zu regenerieren
  • Stressabbau durch Atemübungen oder kurze Pausen im Alltag kann Wunder wirken

Auch dein Flüssigkeitshaushalt spielt eine Rolle: Wer zu wenig trinkt, friert schneller. Also: Auch im Herbst genug Wasser oder ungesüßten Tee trinken!

Wenn Frieren ein Warnsignal ist

Frierst du dauerhaft – trotz Bewegung, Kleidung und gesunder Ernährung? Dann kann das ein Hinweis auf ein gesundheitliches Problem sein. Mögliche Ursachen sind:

  • Eisenmangel
  • Niedriger Blutdruck
  • Schilddrüsenunterfunktion

In solchen Fällen solltest du deinen Hausarzt aufsuchen und ein umfassendes Blutbild machen lassen.

Fazit: Du hast mehr Kontrolle, als du denkst

Der Oktober bringt kühlere Tage – aber das bedeutet nicht, dass du fröstelnd durch die Wochen gehen musst. Mit Bewegung, smarter Kleidung, wärmendem Essen und ausreichend Schlaf kannst du deinem Körper helfen, sich schneller an die neuen Temperaturen anzupassen.

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Starte am besten heute: Eine Tasse Ingwertee, eine dicke Socke mehr und ein kurzer Spaziergang – und schon fühlt sich der Oktober viel gemütlicher an.

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Clara T.
Clara T.

Clara T. ist Foodbloggerin und hat sich auf italienische Küche spezialisiert. Sie teilt ihre Geheimnisse für die perfekte Pizza und gibt Tipps zu den besten Zutaten. Clara liebt es, ihre Leser auf eine gastronomische Reise mitzunehmen.